Alta

Das Nummernschild oben sagt eigentlich alles. In der Gegend um Salt Lake City fällt mehr als doppelt soviel Schnee wie im ca. 7 Autostunden entfernten Vail. Wem der Schnee als Argument nicht reicht, dem sei gesagt, dass allein neun Skigebiete weniger als eine Stunde von Salt Lake City entfernt sind. So kommt es öfters vor, dass die arbeitende Bevölkerung es bei 10 cm mit dem Auto nicht zur Arbeit schafft, bei 30 cm Neuschnee allerdings durchaus in der Lage zu sein scheint, den Weg in die Skigebiete anzutreten. "Steep and deep" - wer dies zu seinen Kriterien für einen Skiurlaub in den USA gemacht hat, ist hier genau richtig. Auf die einzelnen Skigebiete werden wir im weiteren Verlauf noch näher eingehen.

Entfernung zum Ort

Ca. 45 Min. nach Salt Lake City

Höhe des Skigebiets

2.600 - 3.216 m

Längste Abfahrtsstrecke

4 km

Abfahrten

116+, davon 25 % Anfänger, 40 % Fortgeschritten, 35 % Experte

Bedeutende Abfahrten

East Castle Area

Lifte

12

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

14 m

Könner

Genuss

Wissenswertes über Alta und Snowbird:

  • Das Tor zu den Skigebieten Utahs ist die Großstadt Salt Lake City. Wer also Skivergnügen mit allen möglichen urbanen Annehmlichkeiten genießen möchte, ist hier genau richtig. In die Skigebiete sind es nur ca. 45 min.
  • Sind Skigebiete aufgrund starken Schneefalls nicht zu erreichen, kann man meistens auf Park City und Deer Valley zurückgreifen, da diese sehr nahe an der Interstate liegen.

 

Utah ist im Vergleich zu Colorado relativ strikt, was den Gebrauch von Genussmitteln anbelangt. Wenn man ein paar einfache Regeln befolgt, steht dem ein oder anderen Bier jedoch nichts im Weg:

 

  • Transportieren Sie alkoholische Getränke ausschließlich original verschlossen und nur (!) im Kofferraum.
  • Man muss in Restaurants extra nach alkoholischen Getränken fragen, das Servicepersonal darf von sich aus nicht darauf hinweisen oder danach fragen.
  • Oftmals haben Bars und Restaurants nur eine food and drink-Lizenz, das bedeutet man bekommt zu seinem Bier ungefragt immer einen kleinen Miniburger dazu.
  • Lizenzen für Bier, Wein und Spirituosen zugleich werden an offizielle Stellen nur recht selten vergeben, an "private clubs" dafür umso öfter. Für den Gast hat das zur Folge, dass er erst Mitglied werden muss, um etwas trinken zu dürfen. In der Regel kauft man also für einen Monat eine Mitgliedschaft für 5$ und darf seine Freunde kostenlos mitnehmen.

 

Stumböck-Tipps:

  • Der No Name Saloon in Park City ist definitiv die Après-Ski-Bar der Locals. Die Musik kommt aus einer Jukebox und mitten im Saloon kann man Shuffleboard spielen. Hier wird es ziemlich schnell voll, wer aber gerne interessante Charaktere in relaxter Umgebung beobachtet, ist hier richtig.
  • O'Shucks, ebenfalls in Park City, ist der perfekte Platz für Leute, die Einheimische kennenlernen und dann mit diesen ordentlich feiern möchten. Günstiges Bier in ordentlichen Größen gibt es genauso wie den 3-Dollar-Burger.
  • Das Forklift Restaurant in Snowbird bietet (unserer bescheidenen Meinung nach) das beste Frühstück, welches in und um ein Skigebiet herum in Utah zu bekommen ist. Nebenbei sind die Preise auch noch ziemlich fair. Versuchen Sie die Dill Homefries.

 

Freizeitangebot:

  • Besuchen Sie ein NBA-Spiel der Utah Jazz im Delta Center in SLC
  • hervorragende Shoppingmöglichkeiten in SLC, z.B. in der Crossroads Plaza Mall
  • Snowmobiling
  • Hundeschlittentouren
  • Eislaufen
  • Heliskiing in Snowbird/Alta
  • Ballonfahrten in Odgen
  • Der Olympic Park in Park City: Hier können Laien mit dem Taxibob den Eiskanal hinunterschießen oder sich beim Skispringen versuchen.
  • Tubing
  • von Park City gibt es einen kostenlosen Shuttlebus in die nahegelegenen Factory Outlets

 

Skigebietsinformationen:

Alta

Alta ist der Outlaw unter den nordamerikanischen Skigebieten. Kein anderes Gebiet verweigert sich so konstant jeglicher Resortisierung - es werden keine Appartementkomplexe erbaut und keine riesigen Reklametafeln aufgestellt, es gibt keine Shoppingmall und auch keine Edelboutiquen. Hier wird nur auf eines Wert gelegt: Ski, Eat, Sleep – Repeat! 
Gilt eigentlich Jackson Hole als Extremspielplatz Nr. 1, ist Alta noch eine Spur radikaler und minimalistischer. Das merkt man auch am Publikum: Man teilt sich hier gerne mit anderen Gästen den Restauranttisch und teilweise werden sogar Etagenduschen in Kauf genommen, um im schneereichsten Gebiet der USA auf die Bretter zu kommen.


Achtung: Alta erlaubt immer noch keine Snowboarder!

 

Snowbird

Snowbird steht seinem Schwestergebiet Alta eigentlich in nichts nach. Unter Freeridern bekannt und ähnlich verehrt, finden hier auch Snowboarder und Gäste mit einem höheren Komfortanspruch ein geeignetes Zuhause. Man hat zwischenzeitlich den gesamten Berg freigegeben und die Pistenpräparierung weiter zurückgefahren. Nach einer atemberaubenden Fahrt mit der 125-Personen-Gondel kommt man in ein riesiges Areal aus Mulden, Bowls, Couloirs und steilen Hängen und kann, sofern man auf Skiern unterwegs ist, über ein Keyhole am Mount Baldy, bequem zwischen Alta und Snowbird wechseln. Steep, steeper, Snowbird - deep, deeper, Snowbird...

  • Das Tor zu den Skigebieten Utahs ist die Großstadt Salt Lake City. Wer also Skivergnügen mit allen möglichen urbanen Annehmlichkeiten genießen möchte, ist hier genau richtig. In die Skigebiete sind es nur ca. 45 min.
  • Sind Skigebiete aufgrund starken Schneefalls nicht zu erreichen, kann man meistens auf Park City und Deer Valley zurückgreifen, da diese sehr nahe an der Interstate liegen.

 

Aktivitäten Skisafari Allgemeine Information

Wenn Sie noch mehr erleben möchten - speziell für Ihre Skireise haben wir für Sie eine Auswahl faszinierender Zusatzaktivitäten zusammengestellt. Sichern Sie sich Ihren Platz schon bei der Buchung Ihrer Reise. Diese Aktivitäten sind fakultativ buchbar (vorbehaltlich Verfügbarkeit und Programmablauf). Euro-Preise sind nur bei Buchung in Deutschland gültig.

Snowbird - Heliskiing - Powderbird

Tagespaket: 6 - 7 Abfahrten
Preis auf Anfrage
Inklusive: Heli-Guide, Sicherheitsausrüstung

Skireisen USA

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Fakten, Informationen und Hinweise und hoffentlich genug Motivationschübe geben, damit auch Sie von einem Skiurlaub in den USA überzeugt werden.

Im Flugzeug hat man die vollmundigen, romantisch verklärenden Bezeichnungen „champagne powder" oder „cold smoke" noch belächelt und betrachtet auch jetzt, vor der ersten Abfahrt, die weiße Pracht erstmal misstrauisch. Sieht ja auch nicht anders aus als daheim. Man fährt los und setzt gewohnt viel Kraft in den ersten Schwung. In der nächsten Sekunde passiert ziemlich viel:
a) Sie wundern sich zuerst über den fehlenden Widerstand,
b) folgern dann gekonnt, dass die vergleichsweise beachtliche Höhenlage + große Entfernung zum nächsten Ozean + geringe Luftfeuchtigkeit + Kälte nichts anderes bedeuten kann als 95% Luftanteil in einem Kubikmeter Schnee und
c) Ihnen entfährt der erste Glücksschrei. Oder im Fall oberbayerischer Herkunft ein kurzes „Gar ned moi so schlecht...".

Sitzt man im Sessellift und gibt sich als Europäer zu erkennen, entsteht in 99% der Fälle sofort ein Gespräch über den Schnee hier und den Schnee bei uns und meistens stehen die Chancen nicht schlecht, dass man auf einen Geheimtipp eingeladen wird (in erster Linie natürlich aus purer Nettigkeit, ein klein bisschen aber auch um zu checken, ob die Alpenskifahrer wirklich solche Profis sind).

Dieser grandiose Pulver wird ständig von der Ski Patrol überwacht, im Notfall gesprengt und dann freigegeben. Das hat den Vorteil, dass überall, wo kein Seil davorhängt, gefahren werden kann und dieser Bereich dann auch als sicher anzusehen ist. Das gilt auch für die Waldabfahrten, das legendäre Tree-Skiing. Gilt diese Variante in den Alpen aufgrund der vielen Tannenwälder als Tabu, punkten die USA hier eindeutig mit geräumigen Birkenwäldern in welchen Grenzen nur vom eigenen Können gesetzt werden. Apropos Ski Patrol: sehen Sie ein Schild wie "Langsam Fahren!", stehen die Chancen gut, dass die Patrol ums Eck steht und zu schnellen Fahrern eine Geldstrafe verpasst.

Wenn man den einen Unterschied zwischen Skifahren in den Alpen und Skifahren in den USA erklären möchte, lassen Sie mich aus eigener Erfahrung sprechen: Ich habe selbst längere Zeit in Beaver Creek gearbeitet, unter anderem auch als Skilehrer. Und ich war vollkommen baff, als mir klar wurde, dass es hier nicht um Technik, Skiabstand, Körperhaltung und Erfüllungsdruck geht, sondern um Spaß. Während man in den Alpen hauptsächlich nach Präzision und Perfektion strebt, geht es den Eltern in Amerika am Ende des Tages nicht darum, ob ihr Kind einwandfreie Parallelschwünge hinbekommt sondern darum, dass es lacht. Das Tempo wird vom Schüler vorgegeben und nicht vom Lehrer. Genauso ist es mit dem Skifahren in den USA allgemein: Der Spaß steht im Vordergrund, es herrscht ein freundliches Miteinander und wenn man im Tiefschnee zwischen den Bäumen doch mal jemand anderem begegnet grüßt man kurz und fährt weiter.

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