Beaver Creek

Noch einen Hauch exklusiver als Vail präsentiert sich der Nachbarort Beaver Creek. Schon unten im Tal, wenn man das "Gate" passiert und die Straße zum Resort hochfährt, wird man freundlich begrüßt und auf Schnee- und Wetterverhältnisse hingewiesen. Oben angekommen führen Rolltreppen und beheizte Wege an die Talstation. Wenn man Glück hat, begegnet man dort den Cookie-Guys, Köche die tellerweise Chocolate-Cookies verteilen (das beste Rezept wird jährlich in einem Wettbewerb ermittelt). Spätestens hier merkt man: Ein Ort mit viel Atmosphäre und Luxus. Das Serviceniveau ist fantastisch, überall findet man eine helfende Hand, fällt die Temperatur unter einen gewissen Grad gibt es umsonst heiße Schokolade, an den Liften stehen große Tuben Sonnencreme oder Taschentücher bereit. Daneben bietet Beaver Creek eine Anzahl an richtig exklusiven Restaurants, Boutiquen und Shops. Die beiden Luxusketten Ritz Carlton und Four Seasons sind vertreten und am Berg gibt es beispielsweise Cabins, in welchen man nur mit vorangegangener Reservierung essen kann. Vergessen wir aber nicht das Skifahren: Auch hier ist die Devise, nur das Beste zählt. Perfekte Pistenpräparierung (wird alljährlich zum besten "Grooming" Nordamerikas gewählt) und tolle Abfahrten in einem ausgeklügelten Pistennetz lassen das Skifahrerherz schneller schlagen. Auf den ersten Blick ist Beaver Creek perfekt für Familien und Genussskifahrer, als Tiefschneejunkie weiß man dies spätestens beim ersten Powdertag zu schätzen: Während sich der Großteil der Gäste auf den Pisten aufhält, teilt man sich das Backcountry mit wenigen anderen. So lassen sich auch nach Tagen noch unverspurte "powder stashes" finden. Hierbei sind es vor allem die Birkenwälder ("Aspens") in Arrowhead und Bachelor Gulch, die eine Skireise nach Beaver Creek zu einem Erlebnis machen.

Entfernung zum Ort

Ski-In/Ski-Out Resort

Höhe des Skigebiets

2.469 - 3.488 m

Längste Abfahrtsstrecke

4,4 km

Abfahrten

150 + 2 Bowls, davon 19 % Anfänger, 42 % Mittel, 12 % Fortgeschritten, 5 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Golden Eagle

Lifte

24

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

7,9 m

Könner

Genuss

Folgende unserer Touren machen Halt in Beaver Creek:

Stars Of Colorado - Neu

Entfernung zum Ort

Ski-In/Ski-Out (Beaver Run), wenige Minuten mit dem Ski-Shuttle

Höhe des Skigebiets

2.926 - 3.962 m

Längste Abfahrtsstrecke

5,6 km (Four O´Clock)

Abfahrten

187 + Bowls, davon 11 % Anfänger, 31 % Mittel, 24 % Fortgeschritten, 34 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Wanderlust

Lifte

34

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

9 m

Könner

Genuss

Folgende unserer Touren machen Halt in Beaver Creek:

Stars Of Colorado - Neu

Entfernung zum Ort

Unterkünfte in kurzer Entfernung zum Lift

Höhe des Skigebiets

2.829 - 3.782 m

Längste Abfahrtsstrecke

5,6 km (Schoolmarm)

Abfahrten

131 + 5 Bowls, davon 14 % Anfänger, 29 % Fortgeschritten, 57 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Endless Winter

Lifte

20

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

6 m

Könner

Genuss

Folgende unserer Touren machen Halt in Beaver Creek:

Stars Of Colorado - Neu

Entfernung zum Ort

Gondel im Ort

Höhe des Skigebiets

2.450 - 3.527 m

Längste Abfahrtsstrecke

6,4 km

Abfahrten

193, 18 % Anfänger, 29 % Fortgeschritten, 53 % Experten

Bedeutende Abfahrten

Northstar

Lifte

31

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

9,3 m

Könner

Genuss

Folgende unserer Touren machen Halt in Beaver Creek:

Stars Of Colorado - Neu

 

Wissenswertes über Beaver Creek:

  • ca. 25 Restaurants und Bars, das Spektrum reicht vom Burrito-Shack bis hin zum absoluten Fine-Dining-Erlebnis, vom französischen Frühstückscafé zum Westernsaloon mit Räucherkammerl.
  • 1 Lebensmittelgeschäft im Village
  • 1 Liquorstore
  • 4 Skiverleiher mit Overnight-Storage
  • 4 Funparks für jede Könnerstufe
  • Die bekannteste Abfahrtsstrecke Nordamerikas - jährlich findet hier Anfang Dezember auf der Birds Of Prey die zweite Station im Herren-Weltcup statt. Aufgrund der relativ geringen Zuschauerzahlen kann man hier näher am Geschehen sein, als irgendwo sonst.
  • Eislaufbahn als Ortszentrum - wagen Sie sich selbst aufs Eis oder genießen Sie die Atmosphäre von einem der zahlreichen Polstersessel oder Feuerstellen aus.
  • zahlreiche In-Bounds-Backcountry-Abfahrten

Stumböck-Tipps:

  • Amerikas längster Nastar-Kurs: Hier kann jeder gegen die Zeiten des US Skiteams fahren
  • Sofern Sie nicht im Village wohnen: Nutzen Sie die kostenlosen Parkplätze im Tal und fahren Sie mit den Shuttlebussen ins Skigebiet. Die Busse fahren alle 10 Minuten und schon die Fahrt kann je nach Busfahrer recht lustig werden ("Motown-Steve").
  • Zum Après-Ski gibt es in Beaver Creek eigentlich nur zwei Alternativen: Direkt an den Rolltreppen befindet sich das Coyote Café, nach Dienstschluss um 16 Uhr finden sich hier mindestens 50 % aller Lifties, Patroller, Skilehrer etc. ein. Auf einer Leinwand laufen Snowmobil-Filme und nicht selten bleibt man dann doch länger als man eigentlich vorhatte.
  • Der Dusty Boot-Saloon direkt hinter dem Four Seasons bietet von 16 bis 18 Uhr exzellente Après-Specials: PBRs für 1$, Burger, Wings oder Sliders mit Pommes frites und PBR für 6$. Wer mehr Hunger hat, wählt eines der exzellenten Steaks (USDA Prime!)
  • Was macht einen Skiurlaub noch besonders? Richtig: unvergessliche Abfahrten. Halten Sie Ausschau nach den Stone Creek Chutes oder fragen Sie einen der Locals am höchsten Punkt des Gebiets nach den "Football Fields". Noch besser natürlich, wenn Sie mit einem unserer Stumböck-Guides unterwegs sind...

VORTEIL MIT MIETWAGEN

Unser Tipp: Wer seinen Skipass noch besser nutzen möchte und mit dem Mietwagen in die vielen Skigebiete der Vail Resorts fährt, kann sich dadurch die Skitage individuell einteilen. Man ist unabhängig von Shuttlefahrplänen und der wahrlich lohnenswerte Shopping-Abstecher ins Outletcenter nach Silverthorne wird leichter und öfter möglich.

 Freizeitangebot: 

  • Beaver Creek Nordic Center: Oberhalb von Bacherlor Gulch erstreckt sich der McCoy Park. Die weitläufige Anlage wartet mit einem kompletten Loipensystem, einer Tubing-Anlage, Schneeschuhpfaden sowie einer Telemark-Schule auf.
  • Talons Challenge: Meistern Sie 13 Abfahrten mit 6720 Höhenmetern an einem Tag. Die Rekordzeit liegt derzeit bei 2,5h. Das hört sich auch eigentlich alles ganz machbar an. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem man das erste Mal oben an der Osprey-Piste steht und 400 Höhenmeter mit VW-Käfer großen Buckeln vor sich hat. Und dann erfährt, dass die restlichen 6300 HM auch nicht leichter werden und sich nur aus schwarzen und Double-Black-Diamond-Pisten zusammensetzen.

 

Skireisen USA

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Fakten, Informationen und Hinweise und hoffentlich genug Motivationschübe geben, damit auch Sie von einem Skiurlaub in den USA überzeugt werden.

Im Flugzeug hat man die vollmundigen, romantisch verklärenden Bezeichnungen „champagne powder" oder „cold smoke" noch belächelt und betrachtet auch jetzt, vor der ersten Abfahrt, die weiße Pracht erstmal misstrauisch. Sieht ja auch nicht anders aus als daheim. Man fährt los und setzt gewohnt viel Kraft in den ersten Schwung. In der nächsten Sekunde passiert ziemlich viel:
a) Sie wundern sich zuerst über den fehlenden Widerstand,
b) folgern dann gekonnt, dass die vergleichsweise beachtliche Höhenlage + große Entfernung zum nächsten Ozean + geringe Luftfeuchtigkeit + Kälte nichts anderes bedeuten kann als 95% Luftanteil in einem Kubikmeter Schnee und
c) Ihnen entfährt der erste Glücksschrei. Oder im Fall oberbayerischer Herkunft ein kurzes „Gar ned moi so schlecht...".

Sitzt man im Sessellift und gibt sich als Europäer zu erkennen, entsteht in 99% der Fälle sofort ein Gespräch über den Schnee hier und den Schnee bei uns und meistens stehen die Chancen nicht schlecht, dass man auf einen Geheimtipp eingeladen wird (in erster Linie natürlich aus purer Nettigkeit, ein klein bisschen aber auch um zu checken, ob die Alpenskifahrer wirklich solche Profis sind).

Dieser grandiose Pulver wird ständig von der Ski Patrol überwacht, im Notfall gesprengt und dann freigegeben. Das hat den Vorteil, dass überall, wo kein Seil davorhängt, gefahren werden kann und dieser Bereich dann auch als sicher anzusehen ist. Das gilt auch für die Waldabfahrten, das legendäre Tree-Skiing. Gilt diese Variante in den Alpen aufgrund der vielen Tannenwälder als Tabu, punkten die USA hier eindeutig mit geräumigen Birkenwäldern in welchen Grenzen nur vom eigenen Können gesetzt werden. Apropos Ski Patrol: sehen Sie ein Schild wie "Langsam Fahren!", stehen die Chancen gut, dass die Patrol ums Eck steht und zu schnellen Fahrern eine Geldstrafe verpasst.

Wenn man den einen Unterschied zwischen Skifahren in den Alpen und Skifahren in den USA erklären möchte, lassen Sie mich aus eigener Erfahrung sprechen: Ich habe selbst längere Zeit in Beaver Creek gearbeitet, unter anderem auch als Skilehrer. Und ich war vollkommen baff, als mir klar wurde, dass es hier nicht um Technik, Skiabstand, Körperhaltung und Erfüllungsdruck geht, sondern um Spaß. Während man in den Alpen hauptsächlich nach Präzision und Perfektion strebt, geht es den Eltern in Amerika am Ende des Tages nicht darum, ob ihr Kind einwandfreie Parallelschwünge hinbekommt sondern darum, dass es lacht. Das Tempo wird vom Schüler vorgegeben und nicht vom Lehrer. Genauso ist es mit dem Skifahren in den USA allgemein: Der Spaß steht im Vordergrund, es herrscht ein freundliches Miteinander und wenn man im Tiefschnee zwischen den Bäumen doch mal jemand anderem begegnet grüßt man kurz und fährt weiter.

Stumboeck Club
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