Big Sky

Schon bei der Ankunft sticht er ins Auge, der Lone Mountain, der dominierende Berg in einem der vielseitigsten Skigebiete Amerikas. Wer herausforderndes Gelände sucht, wird am Lone Mountain sofort sein Paradies finden. Skifahren in BigSky/Moonlight Basin bietet aber noch weitaus mehr. Die beiden Skigebiete bilden zusammen das drittgrößte Skiareal in Nordamerika. Knapp 300 Abfahrten, verteilt auf Lone Mountain und Andesite Mountain, dazu noch das weitläufige Gelände von Moonlight Basin – was will man als Skifahrer mehr? Die Möglichkeiten sind gigantisch. Denkt man alleine an die Fahrt mit der „Lone Pike Tram“ und den zahlreichen „double black diamond runs“, die einen dort oben erwarten. Zugegeben, nicht immer wird die neueste Lifttechnik eingesetzt, dafür müssen Sie sich Ihre Skiberge im Normalfall aber auch nicht mit allzu vielen anderen Skifahrern teilen.

Entfernung zum Ort

Ski-In/Ski-Out Resort

Höhe des Skigebiets

2.072 - 3.399 m

Längste Abfahrtsstrecke

9,7 km (Liberty Bowl to Mountain Mall)

Abfahrten

300, davon 15 % Anfänger, 25 % Mittel, 42 % Fortgeschritten, 18 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Turkey Traverse

Lifte

34

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

10 m

Könner

Genuss

Stumböck-Tipp:

"Big Colouir" am Lone Mountain: Hier darf nur rein wer LVS, Sonde, Schaufel und einen Partner dabei hat. Die Bergwacht kontrolliert. Dafür wird Extremgelände vom feinsten geboten. Durch eine enge Schlucht geht es nahezu vertikal nach unten. Nichts für schwache Nerven.

Skireisen USA

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Fakten, Informationen und Hinweise und hoffentlich genug Motivationschübe geben, damit auch Sie von einem Skiurlaub in den USA überzeugt werden.

Im Flugzeug hat man die vollmundigen, romantisch verklärenden Bezeichnungen „champagne powder" oder „cold smoke" noch belächelt und betrachtet auch jetzt, vor der ersten Abfahrt, die weiße Pracht erstmal misstrauisch. Sieht ja auch nicht anders aus als daheim. Man fährt los und setzt gewohnt viel Kraft in den ersten Schwung. In der nächsten Sekunde passiert ziemlich viel:
a) Sie wundern sich zuerst über den fehlenden Widerstand,
b) folgern dann gekonnt, dass die vergleichsweise beachtliche Höhenlage + große Entfernung zum nächsten Ozean + geringe Luftfeuchtigkeit + Kälte nichts anderes bedeuten kann als 95% Luftanteil in einem Kubikmeter Schnee und
c) Ihnen entfährt der erste Glücksschrei. Oder im Fall oberbayerischer Herkunft ein kurzes „Gar ned moi so schlecht...".

Sitzt man im Sessellift und gibt sich als Europäer zu erkennen, entsteht in 99% der Fälle sofort ein Gespräch über den Schnee hier und den Schnee bei uns und meistens stehen die Chancen nicht schlecht, dass man auf einen Geheimtipp eingeladen wird (in erster Linie natürlich aus purer Nettigkeit, ein klein bisschen aber auch um zu checken, ob die Alpenskifahrer wirklich solche Profis sind).

Dieser grandiose Pulver wird ständig von der Ski Patrol überwacht, im Notfall gesprengt und dann freigegeben. Das hat den Vorteil, dass überall, wo kein Seil davorhängt, gefahren werden kann und dieser Bereich dann auch als sicher anzusehen ist. Das gilt auch für die Waldabfahrten, das legendäre Tree-Skiing. Gilt diese Variante in den Alpen aufgrund der vielen Tannenwälder als Tabu, punkten die USA hier eindeutig mit geräumigen Birkenwäldern in welchen Grenzen nur vom eigenen Können gesetzt werden. Apropos Ski Patrol: sehen Sie ein Schild wie "Langsam Fahren!", stehen die Chancen gut, dass die Patrol ums Eck steht und zu schnellen Fahrern eine Geldstrafe verpasst.

Wenn man den einen Unterschied zwischen Skifahren in den Alpen und Skifahren in den USA erklären möchte, lassen Sie mich aus eigener Erfahrung sprechen: Ich habe selbst längere Zeit in Beaver Creek gearbeitet, unter anderem auch als Skilehrer. Und ich war vollkommen baff, als mir klar wurde, dass es hier nicht um Technik, Skiabstand, Körperhaltung und Erfüllungsdruck geht, sondern um Spaß. Während man in den Alpen hauptsächlich nach Präzision und Perfektion strebt, geht es den Eltern in Amerika am Ende des Tages nicht darum, ob ihr Kind einwandfreie Parallelschwünge hinbekommt sondern darum, dass es lacht. Das Tempo wird vom Schüler vorgegeben und nicht vom Lehrer. Genauso ist es mit dem Skifahren in den USA allgemein: Der Spaß steht im Vordergrund, es herrscht ein freundliches Miteinander und wenn man im Tiefschnee zwischen den Bäumen doch mal jemand anderem begegnet grüßt man kurz und fährt weiter.

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