Keystone

Keystone ist der Wirklichkeit gewordene Traum des ehemaligen Skischulleiters von A-Basin. Während er dort arbeitete, entwickelte er den Plan eines eigenen Skigebiets direkt vor seiner Haustür. 1970 eröffnete Keystone und seither boomt dieses Areal, nicht zuletzt wegen der geringen Entfernung nach Denver (ca. 100 km). Hier geht es in erster Linie ums Skifahren. Perfekte Pistenpflege, ein ausgeklügeltes Pistensystem (man spricht vom besterschlossenen Skigebiet der Welt) ohne Ziehwege steigert den Skispaß und ein effizientes Liftsystem verhindert Wartezeiten. Was will man mehr als Skifahrer? Das Skigebiet erstreckt sich über drei Skiberge bis hinauf auf über 3.600 m. Auch hier ist Schneesicherheit keine Frage. Laute Après-Parties sucht man vergebens, Hektik und Stress sind Fremdwörter. Punktet Keystone vor allem durch seine exzellent "manikürten" Pisten, hat man dank diverser Bowls dennoch genügend Terrain zur Verfügung, um auch abseits seinen Spaß zu haben.

Entfernung zum Ort

Ski-In/Ski-Out Resort

Höhe des Skigebiets

2.469 - 3.488 m

Längste Abfahrtsstrecke

4,4 km

Abfahrten

150 + 2 Bowls, davon 19 % Anfänger, 42 % Mittel, 12 % Fortgeschritten, 5 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Golden Eagle

Lifte

24

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

7,9 m

Könner

Genuss

Entfernung zum Ort

Ski-In/Ski-Out (Beaver Run), wenige Minuten mit dem Ski-Shuttle

Höhe des Skigebiets

2.926 - 3.962 m

Längste Abfahrtsstrecke

5,6 km (Four O´Clock)

Abfahrten

187 + Bowls, davon 11 % Anfänger, 31 % Mittel, 24 % Fortgeschritten, 34 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Wanderlust

Lifte

34

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

9 m

Könner

Genuss

Entfernung zum Ort

Unterkünfte in kurzer Entfernung zum Lift

Höhe des Skigebiets

2.829 - 3.782 m

Längste Abfahrtsstrecke

5,6 km (Schoolmarm)

Abfahrten

131 + 5 Bowls, davon 14 % Anfänger, 29 % Fortgeschritten, 57 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Endless Winter

Lifte

20

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

6 m

Könner

Genuss

Entfernung zum Ort

Gondel im Ort

Höhe des Skigebiets

2.450 - 3.527 m

Längste Abfahrtsstrecke

6,4 km

Abfahrten

193, 18 % Anfänger, 29 % Fortgeschritten, 53 % Experten

Bedeutende Abfahrten

Northstar

Lifte

31

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

9,3 m

Könner

Genuss

Wissenswertes über Keystone:

  • 34 Restaurants, darunter drei der besten Küchen der Vereinigten Staaten (das Culinary Institute des Colorado Mountain Colleges hat seinen Sitz am Ort)
  • zahlreiche Shopping-Möglichkeiten mit Shops bekannter Ski- und Snowboardfirmen, Souvenirgeschäfte sowie einer originalen Trading Post-Station
  • ca. 25 km nach Breckenridge, ca. 60 km nach Vail und Beaver Creek und ca. 8 km nach Arapahoe Basin - bedenken Sie, dass Sie in diesen Gebieten überall den Vail Resort-Pass ohne Aufpreis nutzen können, ein Mietwagen lohnt sich also in jedem Fall.
  • Die Silverthorne Outlets sind nur wenige Minuten entfernt, zur Colorado Mills-Mall sind es ca. 100 km.
  • Keystone bietet das größte Nachtski-Areal Colorados und damit - wenn Sie wollen - 14 Stunden Skivergnügen.

Stumböck-Tipps:

  • Besuchen Sie unbedingt eines der drei Top-Restaurants in Keystone: die Alpenglow-Stube - Nordamerikas höchstes Four-Diamond-Restaurant, die Keystone Ranch - das beste Restaurant Colorados oder die legendäre Ski Tip-Lodge in einem historischen Outpost.
  • Keystone ist das ideale Gebiet für Powder-Novizen, die Fähigkeiten im tiefen Schnee noch verbessern möchten. Der Berg bietet ein großes Areal an sanftem Backcountry, lichten Waldstücken und nur kurzen Aufstiegen, um diese zu erreichen. Oder Sie nutzen das 5 $-SnowCat-Taxi.
  • Nachtskifahren

Freizeitangebot:

  • Nordic Center mit Langlaufloipen und Schneeschuhwandern
  • Adventure Point: Tubing und Ski-Biking
  • Fliegenfischen auch im Winter
  • Geo-Caching
  • Eislaufen und Hockeyspielen auf dem Keystone Lake (siehe Bild oben)

 

 

Skireisen USA

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Fakten, Informationen und Hinweise und hoffentlich genug Motivationschübe geben, damit auch Sie von einem Skiurlaub in den USA überzeugt werden.

Im Flugzeug hat man die vollmundigen, romantisch verklärenden Bezeichnungen „champagne powder" oder „cold smoke" noch belächelt und betrachtet auch jetzt, vor der ersten Abfahrt, die weiße Pracht erstmal misstrauisch. Sieht ja auch nicht anders aus als daheim. Man fährt los und setzt gewohnt viel Kraft in den ersten Schwung. In der nächsten Sekunde passiert ziemlich viel:
a) Sie wundern sich zuerst über den fehlenden Widerstand,
b) folgern dann gekonnt, dass die vergleichsweise beachtliche Höhenlage + große Entfernung zum nächsten Ozean + geringe Luftfeuchtigkeit + Kälte nichts anderes bedeuten kann als 95% Luftanteil in einem Kubikmeter Schnee und
c) Ihnen entfährt der erste Glücksschrei. Oder im Fall oberbayerischer Herkunft ein kurzes „Gar ned moi so schlecht...".

Sitzt man im Sessellift und gibt sich als Europäer zu erkennen, entsteht in 99% der Fälle sofort ein Gespräch über den Schnee hier und den Schnee bei uns und meistens stehen die Chancen nicht schlecht, dass man auf einen Geheimtipp eingeladen wird (in erster Linie natürlich aus purer Nettigkeit, ein klein bisschen aber auch um zu checken, ob die Alpenskifahrer wirklich solche Profis sind).

Dieser grandiose Pulver wird ständig von der Ski Patrol überwacht, im Notfall gesprengt und dann freigegeben. Das hat den Vorteil, dass überall, wo kein Seil davorhängt, gefahren werden kann und dieser Bereich dann auch als sicher anzusehen ist. Das gilt auch für die Waldabfahrten, das legendäre Tree-Skiing. Gilt diese Variante in den Alpen aufgrund der vielen Tannenwälder als Tabu, punkten die USA hier eindeutig mit geräumigen Birkenwäldern in welchen Grenzen nur vom eigenen Können gesetzt werden. Apropos Ski Patrol: sehen Sie ein Schild wie "Langsam Fahren!", stehen die Chancen gut, dass die Patrol ums Eck steht und zu schnellen Fahrern eine Geldstrafe verpasst.

Wenn man den einen Unterschied zwischen Skifahren in den Alpen und Skifahren in den USA erklären möchte, lassen Sie mich aus eigener Erfahrung sprechen: Ich habe selbst längere Zeit in Beaver Creek gearbeitet, unter anderem auch als Skilehrer. Und ich war vollkommen baff, als mir klar wurde, dass es hier nicht um Technik, Skiabstand, Körperhaltung und Erfüllungsdruck geht, sondern um Spaß. Während man in den Alpen hauptsächlich nach Präzision und Perfektion strebt, geht es den Eltern in Amerika am Ende des Tages nicht darum, ob ihr Kind einwandfreie Parallelschwünge hinbekommt sondern darum, dass es lacht. Das Tempo wird vom Schüler vorgegeben und nicht vom Lehrer. Genauso ist es mit dem Skifahren in den USA allgemein: Der Spaß steht im Vordergrund, es herrscht ein freundliches Miteinander und wenn man im Tiefschnee zwischen den Bäumen doch mal jemand anderem begegnet grüßt man kurz und fährt weiter.

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