Lake Tahoe

Die Skigebiete rund um Lake Tahoe sind so vielfältig wie die kalifornische Landschaft. Rund um den See verteilen sich Squaw Valley, Kirkwood, Sugarbowl Mt., Northstar-at-Tahoe, Alpine Meadows und Heavenly. Den Bergen der Sierra Nevada ist es zu verdanken, dass vom Pazifik kommende, feuchtigkeitsbeladene Winde und Wolken aufsteigen müssen und in oberen, kälteren Schichten ihre Schneemassen entladen. Ein Blizzard mit drei Metern Neuschnee in fünf Tagen ist so nicht ungewöhnlich. Jährlich kommt man so auf eine Durchschnittsmenge von 10-15 Metern. Diese werden auch benötigt, um die steilen und oftmals scharfkantigen Grate befahrbar zu machen. Im Gegensatz zu Colorado sind die Gebirge hier relativ jung und noch nicht so abgeschliffen. Das Resultat ist, dass steil in Kalifornien nicht gleich steil im Sinne von Rest-Amerika bedeutet, sondern immer noch ein paar Grad mehr in Richtung 90° tendiert. Doch keine Angst: In den Niederungen der einzelnen Resorts finden sich zugleich einige der schönsten und sonnigsten Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene auf amerikanischem Boden. Vergessen Sie nicht: Sie sind in Kalifornien!

Entfernung zum Ort

Unterkünfte in unmittelbarer Nähe

Höhe des Skigebiets

1.993 - 3.068 m

Längste Abfahrtsstrecke

8 km

Abfahrten

95, davon 20 % Anfänger, 45 % Fortgeschritten, 35 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Ellie´s

Lifte

29

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

9,1 m

Könner

Genuss

Entfernung zum Ort

wenige Gehminuten

Höhe des Skigebiets

1.890 - 2.759 m

Längste Abfahrtsstrecke

5,2 km (Mountain Run)

Abfahrten

170 + 16 Bowls, 25 % Beginner, 45 % Fortgeschritten, 30 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Schimmelpfennig

Lifte

29

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

11,5 m

Könner

Genuss

Stumböck-Tipps:

  • Wer sich die oftmals relativ hochpreisigen Bergrestaurants nicht leisten will und trotzdem gut essen möchte, dem seien die günstigen Buffets in den Casinos von Stateline empfohlen (z.B. Harvey's). Rund um die Uhr gibt es in den dutzenden Restaurants verschiedene Angebote, etwa ein Seafood-Buffet oder eines mit italienischer Küche.
  • Fireside Pizza in Northstar-at-Tahoe bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist ideal für Familien und Gruppen geeignet, die es gerne etwas relaxter wollen. Und die Getränke kommen stilecht amerikanisch in Einmachgläsern.
  • The Cantina Bar and Grill in South Lake Tahoe serviert authentische (ja, wirklich) mexikanische Küche und ist eines unserer Lieblingsrestaurants am Lake Tahoe.

Freizeitangebot:

  • Royal Gorge nennt sich das größte Skilanglaufgebiet der USA. Auf 330 km gespurter Loipen kann sich hier ein jeder bis zur Aufgabe auspowern. Und wenn einem die Kraft ausgeht, stehen vier Langlauflifte zur Verfügung.
  • Snowmobiling
  • Hundeschlittenfahrten
  • Dampferfahrten auf dem Lake Tahoe
  • Ballonfahrten
  • Die Casinos in Nevada sind, wie weiter oben beschrieben, nicht weit. Wer noch nie in einem nordamerikanischen Casino war, sollte sich dieses Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen. Die Spielstätten sind eine faszinierende Parallelwelt voller unwirklicher Erlebnisse.
  • In Squaw Valley findet Nachtskifahren statt, Sie können dazu Ihren normalen Tagesskipass nutzen.
  • Hier befindet sich auch das High Camp, eine Badelandschaft auf 2.500 Metern die normalerweise ab Mitte März öffnet.

Wissenswertes über die Region Lake Tahoe:

  • Aufgrund der Größe und der jeweiligen guten Erreichbarkeit bieten sich hier schier endlose Möglichkeiten zum Zeitvertreib, wie wäre es beispielsweise mit einer Raddampferfahrt auf dem Lake Tahoe?
  • von South Lake Tahoe aus sind es höchstens 72 km in die Skigebiete (NAT)
  • nur 90 km zum Flughafen Reno
  • in Northstar-at-Tahoe und Heavenly können Sie mit nur einem Skipass fahren
  • unzählige Shops und Boutiquen rund um den See, von Sportshops bis hin zu Designergeschäften wird alles geboten. In Truckee finden Sie zudem einen Outlet-Center.

 

Bereits gegen Mitte der 1930er Jahre erfasste der Skiboom die amerikanische Westküste. Ein findiger Geschäftsmann, der zuvor mit diversen Trickfilmen zu viel Geld gekommen war, eröffnete 1939 mit Sugar Bowl das erste richtige Skiresort Kaliforniens: Walt Disney. Ende der 40er kam Squaw Valley hinzu, das bereits 1960 die Olympischen Winterspiele ausrichten sollte und bis in die 1970er noch Heavenly, Kirkwood und Northstar.

Im weiteren Verlauf stellen wir Ihnen die wichtigsten Gebiete rund um den Lake Tahoe vor.

Squaw Valley

Der Berg gilt als eines der Dorados für Extremskifahrer schlechthin. Man könnte das jetzt so stehen lassen, würde damit dem Skigebiet in seiner Gänze jedoch nicht gerecht. So kommen nämlich auch Off-Piste-Anfänger auf ihre Kosten, bietet das Gebiet doch auch eine Fülle an moderat geneigtem Terrain. 
Trail Maps gibt es hier keine, lediglich eine Karte mit inzwischen 34 Liften. Man orientiert sich an den Farben der Lifte und dann heißt's: "Nach unten geht's bergab!"

Heavenly

Der Name ist Programm und die Ausblicke absolut himmlisch. In der einen Richtung sieht man die unendliche Weite der Wüste von Nevada, in der anderen glänzt der größte Bergsee der USA, der Lake Tahoe. Heavenly liegt am Südende des Sees, oberhalb der Ortschaften South Lake Tahoe (Kalifornien) und Stateline (Nevada). Die Grenze zwischen diesen nahtlos ineinander übergehenden Orten erkennt man an den Casino-Hotel-Komplexen, die sofort an der Staatsgrenze beginnen. Allein die landschaftliche Umgebung in Kombination mit feinstem Pulverschnee lassen einen Skiurlaub in Heavenly zum absoluten Erlebnis werden. 

Alpine Meadows

Alpine Meadows ist nach wie vor der Geheimtipp unter den Gebieten um den See. Vielfältiges Terrain, die besten Schneebedingungen der Region, kürzere Wartezeiten und preiswertere Ticketpreise - das bietet Alpine Meadows. Besonders Fortgeschrittene und Experten fühlen sich hier zuhause.

 

Northstar-at-Tahoe

Northstar-at-Tahoe ist den Skibergen Colorados am ähnlichsten. Sanfte Bergwälder, die von sanften Cruiser-Strecken durchzogen werden und in einem kleinen Mountain-Village enden. Die vom Wind abgewandten Hänge in Kombination mit den meisten Ski-In/Ski-Out Hotels in Kalifornien machen Northstar zum idealen Gebiet für Familien.

 

 

 

Skireisen USA

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Fakten, Informationen und Hinweise und hoffentlich genug Motivationschübe geben, damit auch Sie von einem Skiurlaub in den USA überzeugt werden.

Im Flugzeug hat man die vollmundigen, romantisch verklärenden Bezeichnungen „champagne powder" oder „cold smoke" noch belächelt und betrachtet auch jetzt, vor der ersten Abfahrt, die weiße Pracht erstmal misstrauisch. Sieht ja auch nicht anders aus als daheim. Man fährt los und setzt gewohnt viel Kraft in den ersten Schwung. In der nächsten Sekunde passiert ziemlich viel:
a) Sie wundern sich zuerst über den fehlenden Widerstand,
b) folgern dann gekonnt, dass die vergleichsweise beachtliche Höhenlage + große Entfernung zum nächsten Ozean + geringe Luftfeuchtigkeit + Kälte nichts anderes bedeuten kann als 95% Luftanteil in einem Kubikmeter Schnee und
c) Ihnen entfährt der erste Glücksschrei. Oder im Fall oberbayerischer Herkunft ein kurzes „Gar ned moi so schlecht...".

Sitzt man im Sessellift und gibt sich als Europäer zu erkennen, entsteht in 99% der Fälle sofort ein Gespräch über den Schnee hier und den Schnee bei uns und meistens stehen die Chancen nicht schlecht, dass man auf einen Geheimtipp eingeladen wird (in erster Linie natürlich aus purer Nettigkeit, ein klein bisschen aber auch um zu checken, ob die Alpenskifahrer wirklich solche Profis sind).

Dieser grandiose Pulver wird ständig von der Ski Patrol überwacht, im Notfall gesprengt und dann freigegeben. Das hat den Vorteil, dass überall, wo kein Seil davorhängt, gefahren werden kann und dieser Bereich dann auch als sicher anzusehen ist. Das gilt auch für die Waldabfahrten, das legendäre Tree-Skiing. Gilt diese Variante in den Alpen aufgrund der vielen Tannenwälder als Tabu, punkten die USA hier eindeutig mit geräumigen Birkenwäldern in welchen Grenzen nur vom eigenen Können gesetzt werden. Apropos Ski Patrol: sehen Sie ein Schild wie "Langsam Fahren!", stehen die Chancen gut, dass die Patrol ums Eck steht und zu schnellen Fahrern eine Geldstrafe verpasst.

Wenn man den einen Unterschied zwischen Skifahren in den Alpen und Skifahren in den USA erklären möchte, lassen Sie mich aus eigener Erfahrung sprechen: Ich habe selbst längere Zeit in Beaver Creek gearbeitet, unter anderem auch als Skilehrer. Und ich war vollkommen baff, als mir klar wurde, dass es hier nicht um Technik, Skiabstand, Körperhaltung und Erfüllungsdruck geht, sondern um Spaß. Während man in den Alpen hauptsächlich nach Präzision und Perfektion strebt, geht es den Eltern in Amerika am Ende des Tages nicht darum, ob ihr Kind einwandfreie Parallelschwünge hinbekommt sondern darum, dass es lacht. Das Tempo wird vom Schüler vorgegeben und nicht vom Lehrer. Genauso ist es mit dem Skifahren in den USA allgemein: Der Spaß steht im Vordergrund, es herrscht ein freundliches Miteinander und wenn man im Tiefschnee zwischen den Bäumen doch mal jemand anderem begegnet grüßt man kurz und fährt weiter.

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