Telluride

"Te hell ya ride!" - Das haben die Minenarbeiter der Legende nach Butch Cassidy hinterhergerufen als dieser hier im Jahr 1889 seine erste Bank ausraubte. Wahrscheinlicher ist, dass der Name vom Element Tellur kommt, welches überall in den Bergen rund um den Ort zu finden ist. Und aufgrund seiner Ähnlichkeit mit etwas sehr Wertvollem in den 1870er Jahren den Goldrausch auslöste. Nachdem man alles unter Denkmalschutz gestellt hat, profitiert der Ort davon noch heute. Hier, am Ende des San Miguel Valleys, umrahmt von dramatischen Felsgipfeln, findet man - auch heute noch - den echten Wilden Westen. So gibt es hier weder einen Starbuck's, McDonald's, Denny's oder sonst irgendeine Fastfood-Kette, alles ist in einheimischer Hand und so ist Telluride vor allem eines: authentisch. Wenn man morgens auf 2.600 Metern im Hotel aufwacht, ist man dem Himmel schon näher als nahezu überall in Deutschland, blickt man dann aus dem Fenster und sieht den unfassbar blauen Himmel und davor die sicherlich spektakulärste Landschaft Colorados, will man nur noch eines: auf den Berg! Seit 1972 existiert Amerikas "bekanntester Geheimtipp" in Sachen Skifahren und seitdem gilt: je höher der Startpunkt, desto steiler die Abfahrt. Bis auf 4.008 m reicht der höchste Punkt im Skigebiet, absoluter Höchstwert! Seit Beginn findet man hier die längsten Buckelpisten Colorados, diese münden nach fast 1.000 Höhenmetern direkt in den Ort.

Entfernung zum Ort

Ski-In/Ski-Out Lage

Höhe des Skigebiets

2.659 - 4.008 m

Längste Abfahrtsstrecke

7,4 km (Galloping Goose)

Abfahrten

147, davon 23 % Anfänger, 46 % Fortgeschritten und 31 % Experte

Bedeutende Abfahrten

Majestic

Lifte

18

Durchschnittlicher Schneefall/Jahr

7,9 m

Könner

Genuss

Wissenswertes über Telluride:

  • Telluride bietet mit der größten Ansammlung von 4.000ern eine der schönsten Kulissen der Rocky Mountains. 2016 gab es für das beeindruckende Landschaftsbild den ski magazine Award Kat. scenery.
  • Bergrestaurants sind eine von Tellurides absoluten Stärken. Hier wird selbst beim Self-Service-Buffet größter Wert auf Originalität, Geschmack und Qualität gelegt.
  • Tellurides Liftsystem schafft knapp 22.500 Personen pro Stunde. Zur President's Week, der absoluten Hochsaison, kommen höchstens 8.000 Personen täglich. Die Wartezeiten kann man sich nun selbst ausrechnen.
  • Vom Mountain Village nach Telluride verkehrt täglich bis 24 Uhr in 13 min eine kostenlose Gondel. Somit kann man im neu geschaffenen Village wohnen und trotzdem autofrei zum Abendessen in den Ort fahren.

Stumböck-Tipps:

  • Das Diggety Dog House neben den Boot Doctors verkauft Hot Dogs, Burger und so feine Sachen wie Pulled Pork. Das Prinzip ist ähnlich wie bei Ikea, man kann nämlich so viel Topping draufladen, wie man will. Nur dass es nicht nur Röstzwiebeln und Gurken gibt, sondern alles, was man glaubt, dass auf amerikanischen Hot Dogs womöglich sein könnte. Extra doppelt Speck zum Beispiel.
  • "The Buck", wie der Last Dollar Saloon auch genannt wird, ist der Haupttreff für unkompliziertes Après-Ski in Telluride. Das Schild an der Tür verkündet "Sorry, we're open!", drin erwarten einen vor allem Locals, viele Sorten Bier von verschiedensten, sogenannten Micro-Breweries und angeblich die besten Margerithas Süd-Colorados.

 

Freizeitangebot:

  • Telluride Helitrax ist das einzige Heliskiing-Unternehmen Colorados. Die Flüge gehen täglich vom Mountain Village aus.
  • Geführte "Hike-to"-Programme: Zusammen mit einem Ski-Patroller zu Hängen, die man alleine sicherlich nicht finden würde.
  • Schneeschuhwandern
  • Snowbiking
  • Snowmobiling
  • Eisklettern
  • Nordic Center mit 30 km Loipen
  • Besuch von verlassenen Ghost Towns
  • 69 Geschäfte

 

 

 

Skigebietsinformation:

Telluride ist vor allem berühmt für sein extensives Experten-Terrain. Unzählige Chutes stürzen sich von den Hängen rund um den Palmyra Peak, den Gold Hill Chutes oder durch den Revelation Bowl. Auch Fortgeschrittene und Anfänger kommen voll auf Ihre Kosten, beispielsweise auf einer der schönsten Pisten weltweit, der See Forever. Wie der Name schon sagt, sollte man in Telluride immer darauf achten nicht mit offenem Mund durch die Gegend zu fahren und sich auch ein wenig auf die Pisten konzentrieren.

 

 

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Sport-Package
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Inklusive: 6 Abfahrten, Heli-Guide, Teifschneeski, Sicherheitsausrüstung und Lunch

Skireisen USA

Im Folgenden werden wir Ihnen einige Fakten, Informationen und Hinweise und hoffentlich genug Motivationschübe geben, damit auch Sie von einem Skiurlaub in den USA überzeugt werden.

Im Flugzeug hat man die vollmundigen, romantisch verklärenden Bezeichnungen „champagne powder" oder „cold smoke" noch belächelt und betrachtet auch jetzt, vor der ersten Abfahrt, die weiße Pracht erstmal misstrauisch. Sieht ja auch nicht anders aus als daheim. Man fährt los und setzt gewohnt viel Kraft in den ersten Schwung. In der nächsten Sekunde passiert ziemlich viel:
a) Sie wundern sich zuerst über den fehlenden Widerstand,
b) folgern dann gekonnt, dass die vergleichsweise beachtliche Höhenlage + große Entfernung zum nächsten Ozean + geringe Luftfeuchtigkeit + Kälte nichts anderes bedeuten kann als 95% Luftanteil in einem Kubikmeter Schnee und
c) Ihnen entfährt der erste Glücksschrei. Oder im Fall oberbayerischer Herkunft ein kurzes „Gar ned moi so schlecht...".

Sitzt man im Sessellift und gibt sich als Europäer zu erkennen, entsteht in 99% der Fälle sofort ein Gespräch über den Schnee hier und den Schnee bei uns und meistens stehen die Chancen nicht schlecht, dass man auf einen Geheimtipp eingeladen wird (in erster Linie natürlich aus purer Nettigkeit, ein klein bisschen aber auch um zu checken, ob die Alpenskifahrer wirklich solche Profis sind).

Dieser grandiose Pulver wird ständig von der Ski Patrol überwacht, im Notfall gesprengt und dann freigegeben. Das hat den Vorteil, dass überall, wo kein Seil davorhängt, gefahren werden kann und dieser Bereich dann auch als sicher anzusehen ist. Das gilt auch für die Waldabfahrten, das legendäre Tree-Skiing. Gilt diese Variante in den Alpen aufgrund der vielen Tannenwälder als Tabu, punkten die USA hier eindeutig mit geräumigen Birkenwäldern in welchen Grenzen nur vom eigenen Können gesetzt werden. Apropos Ski Patrol: sehen Sie ein Schild wie "Langsam Fahren!", stehen die Chancen gut, dass die Patrol ums Eck steht und zu schnellen Fahrern eine Geldstrafe verpasst.

Wenn man den einen Unterschied zwischen Skifahren in den Alpen und Skifahren in den USA erklären möchte, lassen Sie mich aus eigener Erfahrung sprechen: Ich habe selbst längere Zeit in Beaver Creek gearbeitet, unter anderem auch als Skilehrer. Und ich war vollkommen baff, als mir klar wurde, dass es hier nicht um Technik, Skiabstand, Körperhaltung und Erfüllungsdruck geht, sondern um Spaß. Während man in den Alpen hauptsächlich nach Präzision und Perfektion strebt, geht es den Eltern in Amerika am Ende des Tages nicht darum, ob ihr Kind einwandfreie Parallelschwünge hinbekommt sondern darum, dass es lacht. Das Tempo wird vom Schüler vorgegeben und nicht vom Lehrer. Genauso ist es mit dem Skifahren in den USA allgemein: Der Spaß steht im Vordergrund, es herrscht ein freundliches Miteinander und wenn man im Tiefschnee zwischen den Bäumen doch mal jemand anderem begegnet grüßt man kurz und fährt weiter.

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